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Bestattungsvorsorge: Planung der Beerdigung


Foto: dpa


Von unserer Redakteurin Ulrike Kübelwirth


Mitten im Leben denkt niemand gerne an den Tod. Doch der ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Stirbt ein Mensch, müssen er oder seine Angehörigen für den letzten Weg finanziell aufkommen: Mit Trauerfeier, Sarg, Kremierung und Ruhestätte kommen da ganz schnell ein paar Tausend Euro zusammen.

Was liegt also näher, als seine Lieben finanziell und emotional zu entlasten – mit einer schon zu Lebzeiten abgeschlossenen Bestattungsvorsorge. Diese nimmt den Hinterbliebenen gerade in einer für sie emotional bewegten Zeit schwere Entscheidungen ab, bedeutet aber auch die Chance, Wünsche für die eigene Beerdigung frühzeitig selbst festzulegen.

Ein weiterer Aspekt, der für die Bestattungsvorsorge spricht: Immer mehr Menschen werden im Alter pflegebedürftig und brauchen deshalb zusätzliche Sozialleistungen. Zuletzt ist die Zahl der Pflegebedürftigen in der Bundesrepublik nach Angaben des Statistischen Bundesamtes für das Jahr 2018 auf mehr als 3,4 Millionen Personen angestiegen. Daraus resultiert in den meisten Fällen, dass diese Menschen bei ihrem Tod kein Geld mehr für die eigene Beerdigung haben.

Meist ist zu diesem Zeitpunkt das mit viel Liebe und über ein langes Berufsleben erarbeitete Haus schon für die Bezahlung der notwendigen Heimunterbringung aufgezehrt. Ein Grund mehr, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und sich beim Bestatter des Vertrauens beraten zu lassen – am besten bei einem der vielen zertifizierten Unternehmen.

Angeboten werden dort derzeit zwei zuverlässige Möglichkeiten, das Geld unabhängig, verzinslich und insolvenzfest anzulegen: Bei der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG kann eine vereinbarte Summe als Treuhandvermögen sicher angelegt werden. Das eingezahlte Kapital ist durch die Bürgschaft eines namhaften deutschen Kreditinstituts zusätzlich geschützt. Als zweite Option bietet das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur gemeinsam mit der Nürnberger Versicherung die Nürnberger Bestattungsvorsorge als Versicherungsleistung an, die sowohl die finanzielle Situation und als auch individuelle Wünsche berücksichtigt. In beiden Fällen ist das für die eigene Beerdigung angelegte Geld auch sicher vor einem etwaigen Zugriff des Sozialamtes im Fall der eigenen Pflegebedürftigkeit geschützt.

 

Zertifizierte Experten für die Bestattungsvorsorge

Doch wie findet man den geeigneten Ansprechpartner? Interessierte sollten bei ihrer Suche auf das Qualitätssiegel „Markenzeichen“ des Bundesverbands Deutscher Bestatter (BDB) achten – es dient als objektive Entscheidungshilfe. Unternehmen, die dieses „Markenzeichen“ führen, haben ihre berufliche und persönliche Qualifikation nachgewiesen und sind somit verlässliche Experten bei der Bestattungsvorsorge und im Trauerfall. Seit 2009 ist das „Markenzeichen“ nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert. So wird Qualität und Seriosität nicht nur behauptet, sondern im wahrsten Wortsinne mit Brief und Siegel dokumentiert. Alle „Markenzeichen“-Betriebe unterliegen nämlich einer ständigen Kontrolle durch unabhängige Prüfer. Der Bundesverband Deutscher Bestatter hat in Kooperation mit der LGA Intercert/Tüv Rheinland das Markenzeichen zertifizierter Bestatter an über 1000 Betriebe in ganz Deutschland vergeben und bestätigt damit die Richtigkeit der alten Redensart, jemandem für eine Leistungszusage „Brief und Siegel“ zu geben. Das ist bei der Bestattungsvorsorge von großer Wichtigkeit. Denn täglich werden Verbraucher mit vollmundigen Versprechungen über Qualität von Dienstleistungen und Produkten gelockt, ohne dass deren Richtigkeit überprüfbar wäre. Anders bei Bestattern, die das „Markenzeichen“ führen. Deren sorgfältige Arbeitsweise wird regelmäßig von unabhängiger Stelle kontrolliert – für Seriosität und Vertrauenswürdigkeit. Denn gerade in diesem sensiblen Bereich kommt es auf glaubwürdige Begleitung sowie eingehende, individuelle Beratung .

Mehr Infos rund ums Thema bietet der Bundesverband Deutscher Bestatter,
Postfach 10 23 34, 40014 Düsseldorf, Telefon: 0211 1600810, E-Mail: info@bestatter.de, Internet: www.bestatter.de, www.trauerundgedenken.de

 

Autor: Ulrike Kübelwirth