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Vorsorgen und Gutes tun

Wer rechtzeitig Vorsorgemaßnahmen trifft, hat die Gewissheit, dass später alles nach den eigenen Vorstellungen geregelt ist. Dabei ist die Erstellung eines Testaments ein wichtiger Teil der Vorsorge. Es eröffnet die Möglichkeit, die Familie, Menschen die einem nahe stehen, aber auch gemeinwohlorientierte Anliegen nach den eigenen Wünschen und Vorstellungen zu bedenken. Sobald man beginnt, den eigenen Nachlass zu ordnen, stellen sich häufig Fragen rund um das Thema Erben und Vererben, Erbfolge, Testament und Vermächtnis: Wer erbt, wenn ich kein Testament habe? Wie setze ich ein rechtsgültiges Testament auf, und wie kann ein solches aussehen? Kann ich mit meinem Testament auch Werte, die ich während meines Lebens geschaffen habe, weiterleben und wirken lassen? Der Ratgeber Testament des Caritasverbandes der Diözese Rottenburg-Stuttgart beantwortet all diese Fragen leicht verständlich und anhand von Checklisten. Er kann kostenfrei angefordert werden.

Gemeinwohl 
Mit einer Stiftung ein gemeinwohlorientiertes Anliegen dauerhaft zu verwirklichen, gibt Zufriedenheit. So kann ein Herzensanliegen langfristig verfolgt werden – auch über den eigenen Tod hinaus. Seit über zehn Jahren bietet die Caritas Stiftung in der Diözese Rottenburg-Stuttgart „Lebenswerk Zukunft“ unterschiedliche Möglichkeiten, sich entsprechend zu engagieren. Ob durch eine Zustiftung, einen Stiftungsfonds oder die Gründung einer eigenen Stiftung: Es gibt viele Wege, dauerhaft Gutes zu tun und seinen Willen umzusetzen – zu Lebzeiten und auch testamentarisch. Dafür sind keine Millionen notwendig. Auf dem Fundament der Caritas Stiftung können auch mit kleineren Beträgen Stiftungen gegründet und Sinnvolles bewirkt werden. „Gründen Sie Ihre eigene Stiftung und verwirklichen Sie ein gemeinwohlorientiertes Anliegen!“ von dieser Idee ließen sich bis zum heutigen Tage zahlreiche Menschen inspirieren. 70 Stiftungen und 17 Fonds beheimatet „Lebenswerk Zukunft“ bis heute und verwaltet diese treuhänderisch. Die    Gründung einer treuhänderisch verwalteten Stiftung ist im Gegensatz zur rechtlich selbstständigen Stiftungsgründung schnell und unkompliziert. Die Caritas Stiftung in der Diözese Rottenburg-Stuttgart „Lebenswerk Zukunft“ ermöglicht eine Gründung in nur sieben Schritten. Sie versteht sich selbst dabei als Instrument, zivilgesellschaftlichen Ideen neue Räume zu öffnen und durch die Gründung eigener Stiftungen Menschen in karitative Aufgaben einzubinden und innovative Engagementvorhaben zu verwirklichen.

Fonds 
Ein alternativer Weg ist der Stiftungsfonds. Dabei handelt es sich um ein für einen bestimmten Zweck zur Verfügung gestelltes Vermögen. Das Kapital darf auch hier – wie bei der Stiftung – nicht angegriffen werden, allein die Erträge dürfen verbraucht werden. Ein Fonds wird einer bestehenden Stiftung zugeordnet und kann beispielsweise einen bestimmten Teilzweck des stifterischen Engagements inhaltlich unterstützen. Die Geldgeber können, wenn sie es möchten, dem Fonds auch ihren eigenen Namen geben und damit für andere ein sichtbares Zeichen ihres Engagements setzen.

Zustiftung 
Eine dritte Variante ist die Zustiftung. Im Gegensatz zur Geldspende, die es einer Stiftung ermöglicht, kurzfristig zu helfen, kann eine Zustiftung dazu beitragen, dass Stiftungen ihre Aufgaben und Projekte langfristig erfüllen können. Zustiftungen sind Vermögenswerte, die der Stifter oder Dritte der Stiftung zuwenden, um das vorhandene Stiftungsvermögen zu erhöhen. Bei Zustiftungen unterliegen nur deren Erträge der zeitnahen Mittelverwendung, das heißt es werden nur die Zinserlöse für die konkrete Förderung eingesetzt.
 
Darlehen 
Mit einem Stifterdarlehen können karitative und soziale Projekte zu Gunsten hilfsbedürftiger Menschen unterstützt werden – ohne das Geld endgültig aus der Hand zu geben. Über das eingebrachte Vermögen können Stifter oder Stifterin weiterhin verfügen, sollte das Kapital eines Tages selbst benötigt werden. Die Darlehenssumme wird zur Verwirklichung der Stiftungszwecke zur Verfügung gestellt. Lediglich die Zinsen fließen in die Projektarbeit. Die Konditionen bezüglich Zeitraum, der Unterstützung und Darlehenshöhe werden vertraglich festgehalten. red

 

Autor: dpa